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music Serj in Perfektion

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Serj Tankian, Sänger der Band “System of a Down”, brachte vor rund 2,5 Jahren sein bislang einziges Soloalbum “Elect the Dead” auf den Markt.
Fantastisch. Groß. Ganz groß. Phänomenal. Um nur ein paar Stichworte in den Raum zu werfen, die ich mit diesem Album verbinde. Ergo wartete ich sehnsuchtsvoll auf eine Fortführung in Form neuer Scheiben. Aber ich musste warten. Lange warten. Bis zum März diesen Jahres, als Serj Tankian sein zweites Soloalbum veröffentlichte.
Titel: “Elect the Dead Symphony”.
Erster Gedanke: “Na toll, Remake!”
Allerdings wurden ich und meine Zweifel eines Besseren belehrt. Denn was der geniale Serj da abliefert ist der Hammer. Aber der Reihe nach.
Die Scheibe ist ein Livealbum, die Serj Tankian zusammen mit dem Auckland Philharmonie Orchester aufnahm. Von den 14 Titeln entstammen 10 dem Album “Elect the Dead” und 4 sind bisher unveröffentlichte Tracks. Clou der ganzen Sache ist aber die KOMPLETT klassische Auslegung seiner Musik. Daneben spielt er dermaßen gekonnt mit seiner Stimme, dass man sich fragen muss, wie so etwas überhaupt geht. Und diesen Umständen ist es zu verdanken, dass 54:54 Minuten Gänsehautfeeling pur herrscht.
Macht euch einfach selber ein Bild.

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... der Woche Auf Anschlag

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Warum habe ich nur das komische Gefühl im Bauch, dass sich mein Blog so langsam aber sicher zu einer Oberfläche für Musikempfehlungen entwickelt. Ach, was red ich, sch*** drauf, es macht Spaß. Also zumindest mir. :)
Deswegen auch gleich die nächste und, bimmelimm, mal wieder ein …der Woche. Diesmal der Interpret der Woche: David Garrett.
Die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn. Ich bin wohl eher so nen Mittelding. Wenn ich ihn in irgendwelchen Shows rumhopsen sehe, könnte er mir nicht ferner sein. Wenn ich seine Musik höre, könnte er mir nicht näher sein.
Obwohl, im Grunde macht er ja nix Neues. Die Neuinterpretation klassischer Musik durch Popelemente hat Rondo Veneziano vor 15 Jahren schon gebracht. Aber er macht es irgendwie greifbarer und cooler (Thunderstruck for life!!). Kein Orchester das von oben herab auf einen herniederspielt. Nur der eine Typ da vorne, im besten Alter, mit lose zusammengebundenem Zopf. Wo hats sowas schon mal gegeben? Und dann spielt der auch noch Klassik, wobei ihn jeder für nen metalhead ohne Lederkluft halten könnte. Das macht ihn sympatisch.
Technisch gesehen hat er es musikalisch natürlich voll drauf. Das kann man ja auch erwarten, bei einem der seit seinem 4. Lebensjahr die Geige fiedelt. Und aus Sicht der Noten beherbergt er eine gute Mischung. Sein altes Album “Encore” ging, als ich noch im Saturn saß, mächtig deftig über die Ladentheke. Und selbst Leute, die sich musikalisch sonst wohl eher Herrn Carpendale & Co widmen, waren dabei.
Auf seinem neuen Album, auf dem er sich wieder der klassischen Klassik (bewußtes Wortspiel ;) ) zuwendet, zeigt er durch extra Violinenstücke was er so kann. Denn da muss er mehr leisten, als in Popsongs eher nebenher zu fiedeln. Und immer nur Pop auf Klassik getrimmt ist ja auch langweilig.
Als Hörbeispiel hänge ich allerdings einen echten Kündigungsgrund für Vermieter an. Gemäß Artikeltitel einfach Anlage aufdrehen, youtube-Fenster anklicken und die Boxen sich selbst entstauben lassen. :mrgreen:
Viel Spaß!

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music Klassik meets Metal

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Sehr überzeugende Interpretation der australischen Metalband Pergamum.
So nen Ding in der Semperoper und ich wär der Erste der Karten hätte. :)

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music Anders

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Die heutigen Höranreize mögen für meine Verhältnisse wohl etwas ungewohnt sein, aber ich kann auch anders. :shock:
Ich habe 2 wunderbar zeitlose Klassiker, im wahrsten Sinne des Wortes, rausgesucht.
Und das bedarf auch gar nicht vieler Worte, einfach Augen zumachen und zuhören.

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