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life Geschmack

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Ich habe mich in den letzten Tagen an die mir geschenkten Cider gemacht.
Als Erstes musste “Woodpecker” dran glauben. Äußerlich ist die Dose sehr auffällig gestaltet. Viel strahlendes rot mit einem farbenfrohen Specht als Konterfei schmückt das Äußere. Genauso farbenfroh wie die Gestaltung fällt auch der Geschmack der beinhalteten Ciders aus. Auf der Zunge fühlt er sich sehr fruchtig an, was ihn wiederum auch ziemlich süß macht. Gegen “Somersby” aus Dänemark kann er in punkto Süße allerdings nicht anstinken, was auch gut ist. Aus Sicht des Weinlagers würde wohl die Charakterisierung “lieblich” mehr als treffend passen. Nichts desto trotz ein guter Cider für den Liebhaber lieblicher Weine oder den Cidereinsteiger, der mit der teils herben Seite des Apfels schwer zurecht kommt.
Zweiter Probiergegenstand war “Scrumpy Jack“. Ich kann es nicht oft genug zum Ausdruck bringen, dass der bloße Name eher an mit Wasser verdünnte Pi*** erinnert, als an einen Cider. Aber das Getränk an sich haut in eine andere Kerbe. Von außen überzeugt die Dose mit einer soliden britischen Aufmachung, die einen Baum zeigt (vermutlich einen Apfelbaum :) ), in dem der Namenszug untergebracht ist. Jener könnte 1:1 von einem Namensschild eines Pubs stammen. Eigentlich genau die richtige Richtung, denn die Wurzeln des Ciders entstammen dem Pub. Fakt. Vom Geschmack her sortiert sich der Jack eher in die Reihen weicher bis lieblicher Cider ein. Etwas ungewohnt für einen Cidertrinker ist die hohe Weinnote, die man beim Trinken wahrnimmt. Allerdings wirkt sich diese nie störend aus, sorgt aber für einen Aha-Effekt. Zum Servieren auf Eis ist dieser Cider leider weniger geeignet, da der weiche Eigengeschmack dann doch verwässert. Kalt stellen reicht da völlig.
Insgesamt bin ich schon sehr gespannt wie sich meine anderen Neuzugänge so machen werden. Die altbekannten Haudegen “Strongbow” und “Bulmers” werd ich mir deshalb bis zum Schluss aufheben.

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