Posts Tagged ‘dresden’

life Mülltrennung

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Dass die Menschen im süddeutschen Raum große Verfechter der Mülltrennkunst sind, ist kein Geheimnis. Ich hoffe alle in Süddeutschland lebenden Leser unterstützen mich jetzt. ;)
Und so bin auch ich angehalten meinen Müll zu trennen. Dabei ist mir aufgefallen, dass hier neben dem Normal- und Biomüll auch die grüne Tonne (a.k.a. grüner Punkt, a.k.a. gelber Sack) existiert. Soweit bekannt, soweit normal. Allerdings gibt es von dieser grünen Tonne hier 2 Ausgaben. Einmal die grüne Tonne flach und ein anderes Mal die grüne Tonne rund. Und nein, das ist nicht in Bezug zur Bauform der Tonnen zu verstehen, sondern in Bezug zum Inhalt. Die flache Tonne beinhaltet Tüten und Folien aus Plastik und, man höre und staune, Papier und Kartonagen. Das runde Exemplar schluckt dann alle Formen von Verpackungen und Dosen und obendrein noch Glas.
Vergleiche ich das ganze jetzt mit meinem Müllleben in Dresden (alles in eine große Tüte und in eine Tonne), so stelle ich schon fast entsetzt fest, dass ich mich erschreckend penibel an diese Vorgaben halte. Und es tut noch nicht mal weh. Äußerst praktisch ist natürlich auch die erleichterte Entsorgung von Papier und Glas direkt vor der Haustür. Vorher musste ich teilweise enorme Strecken (gefühlt Hamburg – München und zurück) in Kauf nehmen, um meinen Dreck loszuwerden. Also Danke BW!

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life Schnee

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Um 7.36 Uhr Ortszeit schneit es zum ersten Mal in Dresden, und das Ende Oktober.
Natürlich sollte man das ganze nicht überbewerten, aber komisch wirkts trotzdem.

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life Eröffnung

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Morgen werden der Frank und ich der Eröffnung der Centrum-Galerie zu Dresden beiwohnen.
Unter normalen Umständen ließe uns sowas ja kalt, wäre da nicht der amerikansche Kaffeeröster “Starbucks”, der in Dresden seine ersten Pforten öffnet.
Und das muss ja gebührend gefeiert werden. :)
Näheres dann morgen im Laufe des Tages.

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life Dresden – Prag

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Nun also der angekündigte und etwas längere Reisebericht unserer Radtour nach Prag.

Kurz die Fakten:
- zwei Übersportler
- Dresden – Prag (~220km)
- ein 5-Gang Tandem (Croozer)
- eine Fahrradtasche (~8kg)
- ein Wanderrucksack (~25kg)

Dresden – Pirna
Los gings am Freitag um 6.45 Uhr vor Franks Hütte. Dann quer durch die Stadt bis zum ersehnten Elbufer. Von hier trennten wir uns nicht mehr von der Elbe, bzw. dann später der Moldau.
Das Pirna zu unserem ersten Stop werden würde, war meinem Wanderrucksack geschuldert, der neu arrangiert werden wollte. Die Strecke bis hierhin war echt top. Super Belag, hoher Speed. So konnte es weitergehen.

Pirna – Schmilka
Unsere zweite Etappe führte uns von Pirna bis an die Grenze, an der wir mit der Fähre wieder mal die Elbseite wechseln mussten. Da wir auf die Fähre warten mussten, ergab sich hier schon die erste Gelegenheit ins Brötchen zu beißen. Für diese ersten 60km (Dresden – Schmilka) brauchten wir 2,5h, was mit nem Tandem durchaus nicht schlecht ist (Schnitt von 24km/h). Besonders wenn man bedenkt, dass es auf dieser Etappe bereits die ersten Anstiege gibt. Auf einem normalen Fahrrad nix besonderes potenzieren sich auf einem Tandem die Probleme. Zum einen sind es nur 5 Gänge und zum anderen sind es 2 Menschen, die auf einem Rad sitzen. Das macht die Koordination sehr schwer und zieht die Reisegeschwindigkeit mächtig in den Keller.

Schmilka – Usti nad Labem
Der Weg von Schmilka aus führte uns auf einem wunderbaren Weg (gut zu fahren) bis nach Decin. Und hier der erste Schock. Gestank, Industrie, Sowjetruinen. Extrem auffällig war die Tatsache, dass sich die Industrie inmitten der Stadt befindet. In Anlehung an Huhn und Ei muss man sich hier echt fragen was zuerst da war, die Industrie oder die Stadt? Da Decin also nicht sonderlich reizvoll wirkte, machten wir gleich bis Usti durch. Ab dieser Strecke begann dann auch mein rechtes Knie sich durch kontinuierliche Stiche bemerkbar zu machen. Im Umkehrschluss hieß das natürlich, dass ich Frank von meiner hinteren Heizer-Position (so heißt das wirklich) nur noch zum Teil helfen konnte. Aber ich gab mein bestes und hielt bis Prag durch. :)
Usti lieferte ein ähnliche Bild wie Decin, Industrie und Aufbruchstimmung. Da die Hälfte der Strecke hier aber fast geschafft war und sich die Mittagszeit näherte, entschlossen wir uns vor der malerischen Stadtkulisse unsere Masterpause einzulegen. Begleitet von Presslufthämmern und viel Tatü-Tata sinnierten wir über unsere Ankunftszeit und waren der Meinung es bis 18-19 Uhr nach Prag zu schaffen. Dachten wir jedenfalls. ;)

Usti – Litomerice
Diese Etappe bot die wohl schönsten Streckenabschnitte. Wenn die Elbe ein paar Wendungen macht, sehr breit wird und somit den Eindruck erweckt ein stehendes Gewässer zu sein, dann wurde es richtig schön. Dazu kam die fast idyllische Ruhe, die nur ab und zu von einem vorbeifahrenden Zug gestört wurde. Kleine Randnotiz: Fern aller Behauptungen erhebe ich von nun an Angeln zum tschechischen Nationalsport.

Litomerice – Melnik
Kurz nach Litomerice wurde uns schlagartig klar, was wir beide total unterschätzt hatten: Feldwege. Und zwar in ihrer natürlichsten und reinsten Form. Dem gemeinen Radler ergibt sich hier die Möglichkeit des Aufstehens, sofern keine Dämpfungseinrichtung am Rad vorhanden ist. Da unser Tandem nicht gedämpft war, und man auf einem solchen Gerät auch nicht ohne weiteres Aufstehen kann, ergab sich hier der von uns ironisch getaufte “Abenteuerfaktor”.
Noch mal kurz zur Erklärung. Ein Tandem bietet mindestens 2 Fahrern Platz. Daraus ergibt sich der Vorteil, dass sich die Fahrer einen Antrieb teilen. Auf diese Weise kann eine höhere Geschwindigkeit erreicht werden und die Erschöpfung tritt nicht so schnell auf. Als Konsequenz daraus muss ein solches Gefährt aber auch mehr abkönnen, was besonders die Reifen angeht, womit wir wieder beim Thema wären. Durch die nichtvorhandene Dämpfung und die hochdruckbefüllten Reifen findet eine direkte ungefederte Weitergabe der Streckenbeschaffenheit an den Anus und den Rücken statt. Und genau das ist das blöde an Feldwegen, besonders wenn es deinem A***** eh schon nicht mehr soo gut geht. Auf dieser Strecke liegt ebenfalls ein AKW-ähnliches Kraftwerk. Ob es auch eines ist, wurde noch nicht geklärt.

Melnik – Prag
Die Zwischenetappe Melnik – Kralupny gestaltete sich am Anfang wieder durch eine Vielzahl an schlecht befahrbaren Feldwegen und einem Transport des Tandems (2,4m lang) über die Moldau mittels Wendeltreppe. Versöhnlich stimmte dagegen der Rest bis nach Kralupny durch einen betonierten Weg, auf dem wieder gut Strecke gemacht werden konnte. Zum Zeitpunkt der Durchfahrt durch Kralupny wurde es allerdings schon dunkel und die Uhr zeigte kurz vor 8.
Der Schlussakkord von Kralupny nach Prag sollte auch gleichzeitig der schlimmste werden. Es fing erst alles ganz harmlos an, denn es schien so, als ob der laut Karte geplante Abschnitt bereits fertig war. Folglich konnten wir auf den ersten Kilometern auch gut Strecke machen, bis wir an unser verhängnisvollstes Schild gelangten. Wir folgten diesem Schild augenscheinlich Richtung Prag und fanden uns wenig später im Dickicht wieder. Mittlerweile war es stockfinster geworden und die Strecke musste von mir von hinten nach vorne mit meiner Taschenlampe (MagLite© vor President!) ausgeleuchtet werden. Allerdings hatte das keinen Sinn, denn der Weg wurde stellenweise 50cm breit und 10cm weiter rechts gings 5m in den Fluss. Also war ab hier laufen angesagt. Für uns war das der schlimmste Teil der Strecke, denn wir wussten weder ob wir richtig waren, noch wie lange das so anhalten würde. Nach schier endlos vorkommenden Kilometern schafften wir es wieder in die Zivilisation und fanden auch so gleich ein Schild mit “Praha 13km”. Es wartete also noch eine gute Strecke auf uns. Diese teilte sich in wunderbare befahrbare Abschnitte und Feldwege (bei Nacht!!!).
Und so erreichten wir gegen 23Uhr das Zentrum von Prag. Nach 16 Stunden Fahrt.
Jetzt musste noch ein Hostel gefunden werden, was sich bewerkstelligen ließ und dann lagen wir um 2Uhr im Bett.
Selbst im Bett liegend hatte ich das Gefühl meine Beine, meine Arme, einfach mein ganzer Körper bewegte sich weiter. :)

Prag
An unserem Tag in Prag sind wir die ganze Zeit durch Prag gelaufen und haben viel gesehen. Alles schafft man natürlich nicht, aber wir waren ja auch nur ein Tag da. Als Krönung haben wir dann am Samstag Abend bereits den von Tim Burton produzierten Film “9” gesehen (Original mit ceske titulky), der hier in Deutschland noch nicht mal nen Veröffentlichungstermin hat. Und das ganze für 4,40EUR. Nicht schlecht, wa?

Rückfahrt
Zug. Mehr muss ich glaub ich nicht sagen. ;)

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sports Dynamo

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Frage: Woran erkennt man, dass Dynamo Dresden ein Heimspiel hat?
Antwort: An den Hubschraubern in der Luft, an dem TATÜ-TATA auf der Straße, an dem Grölen junger, alkoholisch angeheiterter, Männer und an den explodierenden Böllern im Wohngebiet.
Wie gut, dass ich Eishockeyfan bin. :)

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life Regen in DD

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So sieht es aus, wenn der Regen über Dresden hereinzieht. Die doch recht klare “Wetterwand” ist echt faszinierend.

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life Welcome!!

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Tja, was soll man dazu sagen.
Barack “Mr. President” Obama ist von Donnerstag Abend bis Freitag in DD.
Ich denke ich werde mal schauen, ob ich nicht den einen oder anderen Blick auf ihn erhaschen kann.
Ich bin jetzt kein Obama-Groupie, aber so ne Persönlichkeit live zu sehen wär schon cool.
Allerdings könnte das bei den eingerichteten 3 Sicherheitszonen schwer werden. Selbst die schwächste Zone, Zone 3 (Anwohner und Firmeninhaber), erstreckt sich über die halbe Dresdner Innenstadt. Das wird interessant.

Ansonsten halte ich es wie die Schriftzüge auf den Straßenbahnen hier: “Welcome Mr.President!”

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