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life Ende der Winterpause

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Mein Freund Arni hat es vorhergesagt: “I`ll be back!”
Und hier bin ich wieder, BÄMM, zurück aus der Winterpause. In der Zwischenzeit ist ein bissl was passiert, was ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte.

Letztes Wochenende gab es für mich ein zweites Weihnachten, denn die Anne war zu Besuch und sie konnte es nicht lassen, mir was mitzubringen. Die Verpackung war, wie von Anne zu erwarten, künstlerisch höchst wertvoll und mit viel Liebe bearbeitet worden. Einen kleinen Haken hatte die ganze Sache dann aber doch: Bindfaden aus Hanf. Das soll jetzt kein Vorwurf werden, aber jeder der schonmal verarbeiteten Hanf (Joints zählen nicht) in den Händen hatte, weiß wovon ich rede. Und das schöne an der Sache ist, dass man auch noch was für später hat, da der Geruch wunderbar an den Händen zu kleben scheint.
Der verpackte Inhalt machte allerdings alles wieder wet. Ein erlesenes und extrem Freude bereitendes Sortiment an Cidern. Darunter auch Sorten, die ich entweder noch nicht probiert oder von denen ich noch nix gehört hatte. Und ich dachte, meine alte Sammlung sei gut sortiert gewesen. Im Vergleich zu den neu kennengelernten Sorten komme ich aber eher wie ein Amateur vor. Da mein altes Sortiment im Zuge des Umzugs die Reise gen Mülltonne antreten musste (mit viel Herzschmerz verbunden), nutze ich diese Gelegenheit doch gleich für einen Neuanfang. Highlight war allerdings ein original Strongbow-Pint-Glas mit Reliefschriftzug, also kein billiger Druck. Dass das gute Stück natürlich nur Cider zu schmecken bekommt versteht sich von selbst. :)

Im Berufsleben bin ich jetzt mit dem Projektleiter der Prüfstände für Getriebeelektronik per Du. So muss eine schleichende Machtübernahme laufen. ;)
Ansonsten macht mir das Arbeiten sehr viel Spaß und ich darf jetzt auch direkt an den Prüfständen rumspielen. :)

Mich zog es heute in die Zivilisation, um mir neue Beinkleider zuzulegen, da meine alten eine gewisse Gewebeschwäche im Bereich der gut trainierten und muskulösen Oberschenkel aufweisen. Eine andere Alternative wäre, sich wie John Wayne durch die Welt zu bewegen und so zu tun, als hätte man Rasierklingen dazwischen. Da das für mich allerdigngs nicht in Frage kommt, muss halt was Neues her. So schlich ich mich also durch die einschlägigen Konsumtempel auf der Suche nach dem ultimativen Fetzen Jeansstoff. Kaufkriterium war daher, neben Design und Preis, natürlich die Beschaffenheit der besagten Bereiche der Probanden. Gerade in Zeiten des used-Looks ist es eine weit verbreitete Unart auch diesen Bereich auf eine Gewebestärke im Nanometerbereich herunter zu rubbeln, damit nach dreimal Tragen die Luftzirkulation am Oberschenkel beginnen kann. Um dem entgegen zu wirken griff ich also jeder Hose in den Schritt, um es geradeaus zu sagen. Dass diese Methode der Gewebeuntersuchung nicht unentdeckt bleibt, hätte ich mir natürlich denken können. Und dabei hatte ich mir soviel Mühe gegeben es so unauffällig wie möglich zu tun. Aber es half nix. Von starrenden Ungläubigen, über monierende Omas, bis hin zu Kinder wegdrehenden Müttern kam mir so ziemlich alles unter. Peinlichkeitsgrad 9,5 auf der Rot-werd-Skala. Aber was sollte es, da musste ich durch, wollte ich was passendes finden.
Nur soviel, ich war erfolgreich. :)

Nicht ganz so erfolgreich war ich im Umgang mit meinem Rucksack. Der gute Herr Deuter ist nach 6 Jahren Dienstzeit in den Streik getreten. Und um seinen Forderungen mehr Nachdruck zu verleihen brach er sich beim Deckelverschluss ein Beinchen ab. Half alles nix, er muss weiter ran. Sollten sich die Streiks in Zukunft allerdings häufen, ist mit der Kündigung zu rechnen.

Natürlich kann ich meinen ersten neuen Beitrag nicht schließen, ohne einer musikalischen Entdeckung zu huldigen. Wie die eingefleischten Leser wissen, lege ich einen nicht unerheblichen Augenmerk auf ein gutes doublebass, wenn es um Metal geht. In dieser Beziehung bin ich jetzt wohl auf meine Meister gestoßen. Die franko-kanadische Death-Metal-Kombo “Kataklysm” toppt alles von mir bisher gehörte.
Am Besten läßt sich das am gelieferten Hörbeispiel demonstrieren.
Vorneweg, ich bin weder Profi noch Schlagzeuger, nur Liebhaber. ;)
Das Lied beginnt schlagzeugtechnisch gesehen mit einem “einfachen” doublebass, also dem sehr schnellen Spielen der bassdrum (meist 32tel-Noten). Dann wird auf die snaredrum (die “normale” Trommel, die mit den sticks gespielt wird) gewechselt. Und ab 00:46 wird dann eine von mir “quadrobass” (zum besseren Verständnis) getaufte Einlage gespielt, in der sowohl auf der bassdrum als auch auf der snaredrum sehr schnell gespielt wird. Für mich der absolute Hammer!
Wie bei allen Metal-Anregungen gilt auch hier die Empfehlung: Hören auf eigene Gefahr! Besonders diese Form des Metals dürfte ungeübten Metalhörern schnell Kopfschmerzen bereiten. Also keine Mäkeleien.

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