Archive for the ‘life’ Category

life In Rauch aufgelöst

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Nach dem Ableben meiner Kopfhörer habe ich die nächste Defektmeldung zu verkünden.
In meinem Rechner befindet sich noch aus alten Hardcore-Modding-Zeiten ein Lüfter mit UV-Lampe. Das ist einfach ein normaler Gehäuselüfter, dem eine UV-Lampe in Ringform aufgesetzt ist. UV-aktive Laufwerkskabel dazu und é voila, fertig ist der Modder-Traum. Da in einem Rechner ja das 12V-Gleichspannungsprinzip herrscht, UV-Lampen aber mit Wechselspannung betrieben werden, war es nötig einen Inverter dazwischen zu schalten.
Tja, und genau dieser Inverter ist bei vollem PC-Betrieb wortwörtlich abgeraucht.
Erst rochs komisch nach verbrannter Elektronik, aber da konnte ich noch keine Quelle ausmachen. Dann blitzte und funkte es, als ich auf der Suche nach der Geruchsursache meinen Rechner abgraste. Und zu guter Letzt schlug das Teil sogar Miniflämmchen. Kabel gezogen, Bauteil separiert. Natürlich alles bei Betrieb des PC, was sonst. 8)
Vermissen werde ich das Ding ganz bestimmt nicht, ich bin nur froh, das nicht gleich alles abgeraucht ist.

Außenansicht

Außenansicht

Innenansicht

Innenansicht

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life Bruch

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Vorgestern sind nach annähernd 3 Jahren Dauereinsatz meine treuen In-Ear-Kopfhörer einer japanischen Qualitätsfirma von mir gegangen.
Der linke Arme zeigte einen verschleppten Bruch, so dass auch eine schnellstens anberaumte Not-OP die Leiden nicht mehr lindern konnte. In diesem Zustand half also nur noch das mentale Einstellen auf das baldige Ableben. Schweren Herzens übergab ich sie bereits der schwarzen Müll-Urne, um die Feuerbestattung hinter mich zu bringen.
Danke für die letzten 3 Jahre bester Musikwiedergabe und der lückenlosen Loyalität mir gegenüber, auch wenn die äußeren Bedingungen noch so widrig waren.

Doch wo Leben genommen wird, wird auch neues geschenkt.
In knapp einer Woche darf ich der Geburt einer neuen Generation an In-Ear-Kopfhörern beiwohnen.

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life Auf den Hund gekommen

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Nein, ich hab mir keinen zugelegt. Aber, ich habe heute mit einem gespielt.
Folgendes Szenario: Ich warte auf das Shuttle, dass mich ins EZW (Entwicklungszentrum Weissach) bringen soll. Der Nachbarshund liegt faul in der Ecke rum und ich schiele ihn lediglich aus dem Augenwinkel an. Das muss wohl die Initialzündung gewesen sein, dass das Vieh auf einmal aufspringt und auf mich zu hechtet. Kurz vor mir bremst er stark ab, schnappt sich einen herumliegenden Tannenzapfen, legt ihn mir die Füße und macht Platz. Da will wohl einer spielen? Also werfe ich in meiner Wartezeit ein paar Mal den Zapfen und er bringt mir das Ding jedes Mal wieder zurück. Immer ruhig, immer wohlerzogen.
Was man an dieser Stelle vlt. wissen sollte, ist die Tatsache, dass ich normalerweise tierischen Schiss vor Hunden habe. Von daher bin ich selber sehr von mir überrascht. Und im Nachhinein muss ich gestehen, dass es sogar Spaß gemacht hat. :)

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life Gucken!!!

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Ab dem 15.Juli (22.15Uhr) bringt Kabel1 die sehr gute Serie “The Pacific”, in der sich alles um den pazifischen Teil des Zweiten Weltkriegs, aus Sicht der Amerikaner, dreht.

Ich habe die Mini-Serie (10 Folgen) bereits im Original gesehen und kann sie uneingeschränkt empfehlen, obwohl ich, im Vergleich zum geistigen Vater “Band of Brothers”, etwas länger gebraucht habe mich in die Personen einzufühlen. Nichts desto trotz: top. Wohl auch wegen der musikalischen Untermalung durch Hans Zimmer.

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life Boykottieren!!!

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Nach SKY nun also auch Kabel1!
Kabel1 bringt die weltbeste Autosendung “TopGear” ab dem 17.Juli ins deutsche Free-TV. Ab da wird es wohl jeden Samstag ab 18Uhr ausgestrahlt. Und die größte Sünde: synchronisiert!!!!!!!!!!!!

Wie kann man denn bitte so einen Bockmist verzapfen? Einen Großteil der Anziehungskraft zieht “TopGear” einfach aus dem typisch schwarzen, englischen Humor. Wie man es besser lösen kann zeigt hier ganz klar MTV. Untertitel tun es nämlich auch.

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life Lecker Schmecker

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Ich habe mir in letzter Zeit in meinem grandiosen Luxusleben *hust* das eine oder andere Extra gegönnt. Streng genommen war es nur ein Extra, aber eben in verschiedenen Variationen. Die Rede ist von einer Eissorte namens “Jack´s ice-cream fantasies” aus dem Hause Netto.
Von aussen locken solch anziehende Namen wie “Caramell Cow-Wow”, “Chocolate Shock” oder “Screamy Creamy”. Gut, das Ganze könnte man auch getrost als trendy amerikanisch wirkende Titulierung durchgehen lassen. Begeht man aber den Fehler und ließt sich auch noch die Untertitel durch ist man eigentlich schon verloren und hat unbewusst die Eintrittserklärung in Jack´s Sekte unterzeichnet. ;)
Beispiel gefällig? Wie wäre es mit “Eiskrem Schokoladengeschmack mit Karamellsauce und Schokoladentrüffeln” oder “Vanille Eiskrem mit Karamellsauce und karamellisierten Pekannüssen”. Wem hier jetzt die häufige Nennung des Wortes Karamell ins Auge sticht, darf sich nicht wundern. Das liegt zuweilen daran, dass ich auch in Karamell duschen würde, wäre es denn nur möglich. Ich denke dieses Beispiel sollte alles zu meiner Beziehung zu Karamell sagen. Natürlich gibt es noch andere Sorten, die waren für mich aber nicht so interessant.
Und so kommen wir auch gleich zur großen Stärke dieser Produkte. Es ist die Kombination aus allem Möglichen. Schokoladeneis: normal, Schokoladeneis mit Stücken: immer noch normal, Schokoladeneis mit Schokostücken und flüssigem Karamell: SABBER und fast schon unnormal. Gerade die Schokovariente ist mein persönlicher Bringer. Denn das Ganze zündet in 3 Stufen. Erst schmilzt das Eis, dann kommt die Karamellsauce und am Ende kann man sich noch das Schokoladenstückchen auf der Zunge zergehen lassen. Allerdings haben die Dinger durch die Bank weg aber auch ein Manko: Das Eis selbst. Die Qualität ist leider eher Durchschnitt.
Der noch größere Haken ist allerdings der Preis: 2,49€ für 500ml (4,98€/L). Autsch!!!
Das kann selbst die Premiummarke “Langnese Cremissimo” besser (3,1€/L).
Aber selbst dieser Fakt ist vergessen, wenn man die ersten Löffel genießt. Ich jedenfalls bin momentan auf Entzug. :D

jack_schoko

jack_nuss

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life Zeit ist relativ

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Hehe.
Schaut mal was ich heute bei einem großen internationalen Online-Versandhandel gefunden habe.
Ich wollte einfach nur ganz unschuldig nen Soundtrack probehören und bekam dann diese Anzeige zu Gesicht.
Für alle ohne Programmierkenntnisse: Hier wird die Zeit als Gleitkommazahl und als “mm:ss” dargestellt. Und das nicht getrennt, sondern als eine Ausgabe. Daher war es auch für mich auf den ersten Blick etwas verwirrend.
Ich finds lustig, dass auch die Programmierer der Großen nicht ohne Fehler sind. ;)

Zeit ist relativ

Zeit ist relativ

P.S.: Wer mir sagen kann, um welchen Soundtrack es sich hier handelt, gewinnt wie immer nix. Tipp: Interpret ist Hans Zimmer.

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life Geburtstagssause

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Jaja, ein Jahr ists nunmehr her, dass mein Blog seine Pforten öffnete.
Und in dieser Zeit ist glatt ´n bissl was passiert. :)

Alle Statistikfeinde sollten diesen Absatz überspringen. ;)
- 365 Tage
- 182 Artikel (im Schnitt alle 2 Tage ein Artikel)
- 310 Kommentare (0.85 Kommentare/Tag; 1.7 Kommentare/Artikel)
~ 3600 Klicks (9.86 Klicks/Tag)
- most-clicked Artikel: Zwei Besonderheiten (39)

Im Grunde bin aber doch überrascht, was für Zahlen ich vorweisen kann. Klar, im Vergleich zu großen Seiten schneide ich eher dürftig ab, aber ansonsten bin ich mehr als zufrieden. Und natürlich darf es gerne so weitergehen. :)
Besonderer Dank gebührt natürlich den Lesern, ohne die nur halb so viel los wäre. Ich hoffe, dass ich auch in Zukunft noch interessante Artikel liefern kann. Die Motivation ist jedenfalls da.
Also, auf das nächste erfolgreiche Jahr!

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life Gemüsereis

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Was dem einen sein Gras oder ne Line ist, ist mir momentan Reis mit Mischgemüse. Und das Krasseste: ich brauch noch nicht mal Fleisch dazu. Und dabei bin ich sowas wie der Erfinder des Fleischessens.
Zubereitung: Reis kochen. TK-Mischgemüse für 5 Minuten blanchieren. Dann noch mal im Kopftopf mit etwas Gewürzen und Butter anschwitzen. Abschließend den Reis mit dem Gemüse vermengen und genießen.

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life The Final Chapter

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Lange hats gebraucht, um so gut zu werden. :)
Gemeint ist der krönende Abschluss meines ersten Cider-Kompendiums. Da alle guten Dinge drei sind, und das beste immer zum Schluss kommt, schließen “Strongbow”, “Strongbow Black” und “Bulmers” die Cider-Trilogie ab. Und das Beste: diesmal mit Fotos (aufgrund des Wunsches eines einzelnen Herrn, Gruß nach Frankreich ;) ).
Den Anfang soll also “Strongbow” machen. Nun, was soll man zu diesem edlen Stöffchen noch sagen. Meine Cider-Historie begann mit “Strongbow” und dadurch ergibt natürlich nach wie vor eine tiefe Verbundenheit mit diesem herrlich erfrischenden und herben Cider. Grundsätzlich kann man “Strongbow” in den Regionen der herberen Cidersparte einordnen. Allerdings bleibt der alkoholische Umtrunk stets erfrischend und schmackhaft. Die herbe Note wirkt sich also nie störend aus. Die Durchschlagskraft eines Langbogens hat die herbe Note allerdings nicht (im Gegensatz zu seinem gleich folgenden Bruder). Präsent, aber nicht aufdringlich. Traditionell wird “Strongbow” auf Eis serviert, damit der herbe Unterton etwas beschwichtigt wird. Strongbow ist der klassische Mainstream-Cider, der aber dennoch über eine eigenständige Note verfügt und damit allen Neueinsteigern empfohlen sei.

Strongbow

Strongbow

Ebenfalls aus dem Hause Strongbow stammt die Mischung “Strongbow Black”. Das Cover der Dose besticht durch das namensgebende Schwarz in Kombination mit einem chromfarbenen Helm des besagten Langbogenschüzen. Im unteren Bereich ist auch gleich der Hinweis “Strong Dry Cider” gegeben, damit der Trinker weiß was ihn erwartet. Ich für meinen Teil hatte ja irgendwie gehofft, so abstrus das auch klingen mag, das der flüssige Inhalt schwarz sei. In dieser Hinsicht bin ich allerdings enttäuscht worden. Erfrischend ist das Teil aber alle mal (so wie ja eigtl alle Cider), stellt sich also die Frage der herben Note. In dieser Hinsicht rangelt er mit “Blackthorn” um die Vorherrschaft und schlägt ihn mit einem knappen Vorsprung von 1 mm. Warum? Das wird kniffelig und sprichwörtlich eine Geschmacksfrage. Gleichheit in der Erfrischung, Gleichheit in der herben Note. Einzig im Nachgeschmack hat der “Strongbow Black” die Nase einen Hauch vorn, da er eindeutig als Apfel identifizierbar ist. Bei “Blackthorn” artet das in Rätsel raten aus.
Wie allen herberen Cidern sei die Zutat Eis an dieser Stelle empfohlen. Empfehlen kann man diesen Tropfen ganz klar Leuten, die gerne herben Cider trinken oder mal was neues ausprobieren wollen.

Strongbow Black

Strongbow Black

Last but not least schließt der König der Cider dieses Kompendium. Die Rede ist von “Bulmers“. Den Apfel rückt Bulmers im Cover demonstrativ in den Vordergrund, denn ohne den gäbs ja keinen Cider. Ansonsten dominieren schwarz und gelb, die Firmenfarben. Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass Bulmers nur innerhalb Irlands “Bulmers” heißt, außerhalb wird daraus “Magners”. Warum das Ganze? Ganz einfach. In England gibt es die Firma H.P. Bulmer, die z.B. auch “Strongbow” herstellt. Die haben aber nix mit dem namensverwandten Cider zu tun. Um Verwechslungen vorzubeugen, wird aus “Bulmers” dann eben “Magners”. Geschmacklich stellt “Bulmers” eine Besonderheit dar. Klar erfrischend wie alle ist auch er, aber der Geschmack wechselt fast periodisch zwischen süßlich und der natürlich herben Note des Apfels. Überhaupt hat man das Gefühl die Apfelgrundlage sei irgendwie frischer, überzeugender. Dieser fantastische und in den Bann ziehende Geschmack ist auch der Anlass zur Krönung zum König. Auch dieser Cider wird traditionell auf Eis serviert, von daher ist die Eisfrage bereits geklärt. Nun, eigtl. möchte man diesen Cider jedem empfehlen. Auf der anderen Seite besteht dann aber die Gefahr, dass man anderen Cidern überhaupt keine Chance mehr gibt und das wäre echt schade.

Bulmers

Bulmers

Ein Wort noch zum Alkoholgehalt aller getesteten Cider, der normalerweise um die 4,5% pendelt. Schwächstes Glied ist “Woodpecker” mit 3,5% und die Mehrheit liegt im Mittelfeld, ehe “Strongbow” dann mit 5,3% die Hatz um die Alkoholspitze eröffnet. Platz 2 geht an “Scrumpy Jack” mit 6% und die Goldmedaille an “Strongbow Black” mit, für Cider wahnwitzige, 7,5%. Aber das ist ja nicht das Wichtigste, sollte nur erwähnt werden.

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