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Ich habe beim Branchenprimus Youtube einen alten Kurzfilm wiedergefunden, den ich vor Jahren mal gesehen hatte.
And boy what should I say? Er ist noch immer so gut wie damals!
Einfach mal angucken.
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Ich habe beim Branchenprimus Youtube einen alten Kurzfilm wiedergefunden, den ich vor Jahren mal gesehen hatte.
And boy what should I say? Er ist noch immer so gut wie damals!
Einfach mal angucken.
Alles Gute zum 30-Jährigen, Elwood und Jake!! ![]()
Ein Hoch auf die katalytischen Konverter!
Wenn ich schonmal in Youtube-Laune bin darf ein absoluter Klassiker nicht fehlen.
Die Szene stammt aus “Das Leben des Brian” und könnte besonders für Menschen mit Lateinhintergrund höchst amüsant sein.
Liebe Leute, gestern Abend lief einer der kultigsten und trashigsten Comic-Klassiker schlechthin: Batman hält die Welt in Atem. Gedreht wurde der Streifen 1966 mit Adam West als Batman in der Hauptrolle und war die dritte Realverfilmung des Comichelden.
Kurz zum Inhalt: Vier Bösewichte entführen einen Kapitän, um ihm eine Erfindung zu rauben, mit der sie wiederum den Weltsicherheitsrat sprichwörtlich pulverisieren wollen. Batman und Robin haben da natürlich was dagegen.
Erstes Highlight ist das Kostüm der beiden Protagonisten. Selten habe ich Batman in einem so hübschen Stoffkostüm umherspringen sehen. Von Gummi, Lack und Leder ist da weit und breit nix zu sehen. Auch die Ohren des Kostüms erinnern eher an ein Kaninchen mit Schlappohren, als an einen gefürchteten Gegner der Unterwelt. Apropos Unterwelt. Gegner von Batman sind der Pinguin, der Joker, der Rätselknacker und das Katzenweib (Originalton 1966). Einen dermaßen hohen Auflauf an Widersachern gab es nie wieder.
Batman hat den immer gleichen Blick und Robin quitiert jede neue Erkenntnis mit einem “heiliger …”-Spruch. Fantastisch. ![]()
Was den Film allerdings so trashig macht, ist der überspitzte Darstellung jeder Handlung, jeder Geste, jeder Figur und jedes Gegenstands. Jede Aktion wird mit einem Augenzwinkern durchgeführt. Lacher und Schmunzler sind so immer garantiert. Ein Beispiel: Bat-Mobil und Bat-Boot mag ja noch jeder kennen oder sich zumindest vorstellen können. Wie sieht es aber mit dem Bat-Kopter, der Bat-Kamera, dem Bat-Mikrobildschirm oder, einfach am umschlagbarsten, dem Anti-Haifisch-Bat-Spray aus? Echt irre.
Aber der absolute Oberhammer des Trash wird im Finale erreicht. Auf Pinguins U-Boot (Aussehen eines Pinguins, angetrieben durch Floßen) kommt es zu einer Schlägerei zwischen Gut und Böse. Um die Nähe zum Comic zu wahren, werden hier bei fast jedem Schlag Begriffe wie “zonk”, “swaap”, “ploink” oder “kerplosch” eingeblendet. Spätestens hier wird jedem klar was er sich hier ansieht.
Ich mag diesen Streifen irgendwie sehr. Vielleicht liegt es an der naiven Herangehensweise der Macher an die doch dunkle Thematik des Batman. Und außerdem hat man immer was zu lachen. ![]()
Zur vereinfachten Meinungsbildung gibt es abschließend ganze 5 Minuten dieser Trashperle.
Lange musste ich warten, jetzt bot sich mir die Gelegenheit. Ich konnte die Romanverfilmung “Der Junge im gestreiften Pyjama” sehen. Eigentlich müsste ich dazu nix mehr sagen, der Titel des Artikels sagt es schon. Großes, ganz großes Charakter- und Gefühlskino.
In Deutschland kam er im Mai in die Kinos und lief dann aber, zumindest hier in DD, nur eine Woche in kleineren oder Programmkinos. Auf der einen Seite ist das Schade, denn so blieb dieser sehr gute Film einem breiten Publikum verwehrt. Auf der anderen Seite war das Zeigen in kleineren Kinos wohl die beste Wahl, denn so kann er gezielt Publikum ansprechen und es läuft keiner Gefahr sich diesen Film anzusehen, obwohl ihm die Thematik nicht liegt oder er sie nicht versteht.
Kurz zum Inhalt: Der kleine Bruno muss mit seiner Familie von Berlin aufs Land ziehen, weil sein Vater (ein SS-Mann) einen neuen Job hat. Natürlich macht ihm das keinen Spaß und so erkundet er die Gegend und findet einen gleichaltrigen Jungen hinter einem Stacheldrahtzaun. Allerdings weiß er nicht was das alles zu bedeuten hat und freundet sich mit dem Jungen auf der anderen Seite an. Dass das Ganze in einem gefühlsmäßigen Herzschlagfinale endet, muss ich hier wohl keinem erklären.
Der Zuschauer merkt natürlich sofort, welcher Tätigkeit der Vater nachgeht und bekommt nun zu sehen, wie dieser kleine naive Junge das große Ganze überhaupt nicht überschauen kann. Dabei verzichtet der Regisseur bewusst auf explizite Bilder. Die Gewalt muss nicht gezeigt werden, denn jeder weiß was da gespielt wird. Er hält es da wie Hitchcock: Dem Menschen macht das am meisten Angst, was er nicht sieht. Werden beispielsweise Rauchschwaden am Himmel gezeigt, weiß jeder sofort was gemeint ist, denn die Bilder sind in allen Köpfen vorhanden (oder sollten es zumindest sein) und brauchen nur noch abgerufen zu werden. Kopfkino par excellence.
Am einprägensten fand ich das Schlußbild und den wohl längsten fade-out (Blende ins Schwarze) meiner Filmgeschichte.
Der Soundtrack kommt vom bekannten James Horner, der es sehr gut versteht die Geschichte mit präzisen Stimmungen zu untermalen. Die gewählten sanften Klavierstücke passen hervorragend. Nur gegen Ende wird die musikalische Schraube orchestral angezogen. Eine ausgezeichnete Arbeit.
Wer der schweren Thematik also etwas abgewinnen und auf sich wirken lassen kann, sei dieser Film wärmstens empfohlen. Seit gestern auf DVD.
Endlich ist der deutsche Starttermin für “Der Junge im gestreiften Pyjama” draussen. Da warte ich schon soo lange drauf. Am 7.5.2009 ist es soweit. Für alle die nicht wissen worum es geht, hier der deutsche Trailer.